Perdita - jetzt Micky, steht mitten im Leben

#1 von Big Fräänk , 19.11.2013 00:00

Ja, nach den Schilderungen kann ich nur sagen,
Perdita ist voll und ganz angekommen.

Sehr kinderlieb, lebhaft noch etwas stürmisch,
was sich aber bestimmt legen wird.

Sie will ihre ganze Liebe auf einmal verschenken,
es hat sie doch niemand beachtet bis jetzt.

Glückwunsch tolle Familie von Perdita, sie ist
mit Sicherheit der Mittelpunkt und die
erwünschte (Diziplin) kein Problem bei
ihr. Etwas Hundeschule und Ihr habt
eine Traumhündin, gebt's ruhig zu,
habt Ihr ja jetzt auch schon.

Bevor ich mich hier wieder verquassel, lieber den
Bericht von Herrchen und Frauchen:

Perdita hört jetzt auf den Namen Micky - jedenfalls manchmal, aber immer öfter.
Als sie am 28.10.2013 um 17.20 Uhr mit einer netten Flugpatin am Flughafen Berlin- Tegel landete, s
tieg sie gleich gutgelaunt aus der Flugbox.

Unsere 6-jährige Enkeltochter Lilly verbrachte extra wegen Micky`s Ankunft ihre 14tägigen
Herbstferien bei uns in Mecklenburg-Vorpommern, sie wollte unbedingt das neue
Familienmitglied mit uns abholen und kennenlernen.

( Die beiden wurden die nächsten Tage „ein Herz und eine Seele“).


Nach ca.2stündiger Autofahrt waren wir dann gegen 21.00 Uhr zu Hause.
Micky erledigte das 1. kleine Geschäft auf deutschem Boden erst gegen
Mitternacht in unserem Garten, also Stunden nach dem Flug .

Das erste Häufchen folgte erst am übernächsten Tag beim Spaziergang
( natürlich mitten auf dem Weg, nachdem sie sich zuvor noch schnell in Kuhschiete gewälzt hat).

Micky freundete sich gleich mit dem großen schwarzen Bruno an,
der uns oft mit seinem Frauchen bei der Morgenrunde begleitet.
Er zeigte ihr auch gleich, wie man Mäuse am Wegesrand jagt.

Nach ein paar Tagen entschieden wir uns, Micky unterwegs
einmal abzuleinen und mit Bruno spielen zu lassen.
Es war eine Freude anzusehen, wie unser Hund
ausgelassen rannte und tobte – bis unsere
Nachbarin mit ihren beiden
Marokkohündinnen dazustieß.

Micky und die jüngere abgeleinte Marokkohündin blafften sich
2x an und dann sah es aus, als wollten sie miteinander spielen.
Aber Micky traute dem Braten wohl nicht – drehte sich um
und lief den Weg zurück.

OH SCHRECK !! Wir folgten ihr, so schnell wir konnten – aber sie blieb
nicht stehen, wir sahen sie nicht mehr.

Wir liefen nach Hause – und da stand sie brav vor der Tür
nd erwartete uns freudig schwanzwedelnd !

- Wer hätte das gedacht? ------Vor allem, nachdem sie am Tag zuvor
durch`s offene Tor entwischte, all unser Rufen ignorierte und wir
sie buchstäblich vom Zaun des Hühnergeheges unseres Nachbarn
wegzerren mußten ……..womit sie sich mächtig Ärger einhandelte !!!

Wo wir gerade bei den schlimmen Erlebnissen sind : bei einem Nachmittagsspaziergang
( ein paar Tage, nachdem unsere Enkelin Lilly wieder nach Hause und zur Schule mußte )
wandt sich Micky springend wie ein Ziegenbock aus ihrem Geschirr,
um ein paar Schulmädchen zu begrüßen, die aus dem Bus ausstiegen.

Sie lief den Mädels bis zu deren Zuhause hinterher, ohne auf unser
Rufen zu hören. Auch dort mußten wir sie aus der hintersten
Ecke des fremden Gartens holen.

Die erfreulichen Geschichten überwiegen aber bei weitem.
Micky ist eine nette freundliche Hündin, die ja nach so
kurzer Zeit noch garnicht genau wissen kann, was wir
von ihr erwarten. Dazu werden wir noch viel Geduld
und Schmackos benötigen

( ach ja: Schmackos mag sie garnicht so gerne – bei Würstchenstückchen kommt sie
IMMER und SOFORT !!! - Aber die sind so eklig fettig in der Jackentasche!!! ).

Wir sehen positiv in die Zukunft und erwarten einen kurzweiligen Winter
mit der lustigen Micky
( die übrigens immer wenn sie Frust hat ihren vollen Wassernapf durch die Gegend trägt ).








Perdita ist ein kleiner „Springinsfeld“. Da sie auf ihren Namen garnicht hörte, nennen wir sie jetzt Micky.

All den Unsinn, den sie so treibt, will ich hier lieber nicht schreiben.
( wir sind froh das Micky so ein tolles Zuhause gefunden hat )

Aber etwas ganz Tolles möchte ich hier einmal erwähnen : vergangene Woche
waren wir abends zur Geburtstagsfeier einer Nachbarin eingeladen.

Wir redeten Micky gut zu, streichelten sie und sagten immer wieder : „ w a r t e n“ .
Das Licht ließen wir an – und wagten es, 2 Stunden zur Nachbarin zu gehen.
3-mal schlich ich mich zwischendurch heim und schaute durch das
Fenster – Micky lag die ganze Zeit ruhig und friedlich
auf ihrem Platz und schlief.

Bei unserem vorigen Hund war das unmöglich. Deshalb denke ich : wir sind zusammen auf einem guten Weg.

Wir möchten uns noch einmal für all die Mühe bedanken, ganz besonders
auch bei der äußerst netten Flugpatin sowie der Flughafenbetreuerin
wir freuen uns auf ein sicher interessantes Leben mit der tollen Hündin Micky.

LG Rainer und Sigrid


B.F.

 
Big Fräänk
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